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Hebammenprotest

17.12.15

Nacht der Angst – Der Fernsehfilm der Woche

 

Die erfahrene und freiberufliche Hebamme Emma steht vor Gericht: Hat sie ihre Fähigkeiten überschätzt und somit die Gesundheit und das Leben eines Kindes aufs Spiel gesetzt?

In voller Länge in der ZDF Mediathek ansehen:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2596854/Nacht-der-Angst?flash=off

9.5.15

EINSAME GEBURT – HEBAMMEN IN NOT Trailer

26.2.15

http://www.unsere-hebammen.de/meine-Entscheidung

#meineGeburtmeineEntscheidung

 

Wir Hebammen fühlen uns dem Wohlergehen, der Selbstbestimmung und der Verantwortung von Frauen verpflichtet. Wir möchten, dass jede Mutter und jedes Kind die Betreuung bekommt, die für sie am besten sind. Wir beraten sie und respektieren ihre Wünsche. Unser Ziel ist eine freie und kompetente Entscheidung, ob eine Geburt in einer Klinik, zu Hause oder in einem Geburtshaus stattfindet.

 

Diese Freiheit möchten die Gesetzlichen Krankenkassen nun abschaffen. Sie geben vor, Frauen und Kinder schützen zu wollen. Doch in Wirklichkeit berufen sie sich auf Risiken, die zum Teil wissenschaftlich nicht belegt bzw. interpretierbar sind. Wird beispielsweise der errechnete Geburtstermin um nur einen Tag überschritten, was meistens der Fall ist, sollen Frauen faktisch zu einer Geburt in der Klinik gezwungen werden. Eine Hausgeburt würde künftig nicht mehr bezahlt. Hinzu kommt, dass eine angemessene Beratung den Frauen ebenso wenig bezahlt wird.

 

Das können wir als Hebammenverband nicht zulassen. Und deshalb brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

 

twitter.com/hebammenprotest

www.facebook.com/deutscher.hebammenverband

 

Zeigen Sie Ihre Empörung!

26.2.2015, von ella

(Sehr) offener brief…
– über verhältnismäßigkeiten –

liebe eltern –
liebe frauen &
liebe kinder (um euch tut es mir ganz besonders leid!) –
liebe kolleginnen –
politiker,
krankenkassen,
…leider muss ich meinen job als hebamme hier, jetzt und ganz persönlich an den nagel hängen.

Ich bin es leid,
für geringes entgelt – und somit wertschätzung – für eine gesellschaft zu arbeiten, die gelinde gesagt zu blöd, faul oder träge ist, wider besseres wissen dafür zu sorgen, dass ihre kinder auf sanfte, achtsame weise geboren werden. Die es nicht schafft, dass ihre frauen IN ihrer ureigenen art, und FÜR ihre ureigene Art, nämlich gebären zu können, wahrgenommen & respektiert werden.

Ich bin es leid,
täglich damit konfrontiert zu werden, dass eine einzelne kinderzimmereinrichtung,
ein kinderwagen oder eine neue babyausstattung mehr wert sind, als eine volle, wochenlange wochenbettbetreuung mit nächtlichen milchstau-besuchen etc.

liebe leute!
wenn das so ist, wenn es euch so wenig wert ist, dann fahrt mit euren frischlingen (sorry ihr kleinen, wie gesagt, um euch tut’s mir so leid!) und eurem mechanischen milchstau und fieber nachts in die klinik, lasst euch mit antibiotika abdecken und abstillen – und mich in ruhe.
Viel glück dann mal…
aber auch unter uns hebammen: nennen wir dieses kind doch auch mal beim namen.
Ich kenne jammernde kolleginnen, die „durchhalten“,
ich kenne jammernde kolleginnen, die aufhören.
Oder kolleginnen die durchhalten bzw. aufhören, und zwar sang- und klanglos.

Das ist – wieder gelinde gesagt – schwachsinn.
Ihr merkt, ich bin keine politikerin (ansonsten würde ich auch gern den job als 2.vorsitzende im BfHD annehmen)
– denn ich liebe klartext…
und nach meinem Gefühl ist der jetzt so mal dran, vielleicht sollten wir mit einem grossen knall von der bildfläche verschwinden, anstatt uns – nörgelnd (denn so werden wir sicher wahrgenommen) oder klammheimlich – ins private oder in andere berufe zu „retten“.

auch ganze hochkulturen sind früher schon immer mal wieder plötzlich von der bildfläche verschwunden:
Die maya haben plötzlich ihren kalender aufgehört und entschieden zu gehen, da ihre art von kultur nicht mehr dran ist.
Die traditionellen aborigines australiens, die noch altes wissen um gesundheit und stressfreie geburt haben, sind in den gebärboykott getreten.
Die nordphilippininnen, die nicht wissen, dass geburt was mit schmerz zu tun haben kann (ich lernte zwei völlig von ihrem neuen job geschockte kolleginnen von dort kennen), werden einfach überrannt. so wie die letzten amazonas-indianerinnen, von denen ich noch persönlich welche traf, die wussten, wie und wieso geburt ohne schmerz hinzukriegen ist.

Wenn sich also unsere gesellschaft hier (und davon sind die hälfte frauen, ich fasse es immer gar nicht!) offenen auges, mit all ihren möglichkeiten der information (und zugegebenermaßen damit auch verunsicherung) sich für immer teurere autos, kinderzimmer, babyphones entscheidet, anstatt für den erhalt eines uralten berufsstandes, gehe ich lieber.

Wenn sich diese gesellschaft – samt ihrer frauen – für immer engere, festgelegte zeitfenster und termine für geburt für technik und auch hier für leistung entscheidet, ok!! – aber ohne mich…

ich sammle seit über 18 jahren wissen und infos, wieso zuhause gebären SICHERER ist.
Ich habe noch bedingungen vorgefunden, die mir erlaubten, frauen, auch aus unserem kulturkreis, so zu begleiten, dass sie trotz manchem stressenden weil gestressten gynäkologen- und klinik-kontroll-horror wieder vertrauen zu sich und ihrem wunderbaren frauenkörper fassen konnten – und in z.T. hartem, aber herzlichem, befriedigendem und machtvollem prozess unter der geburt lernten, ihr kind in ihrem rhythmus und ihrer art loszulassen, zu gebären – um hinterher in stolz, kraft und eigen-macht zu erblühen.

Zuhause gebären ist nicht gefährlich, wenn man weiß, was zu beachten ist.
Bei allem respekt an die ärztlichen kollegen – ihr wisst nicht, wie wir zuhause arbeiten mit frauen die wir monatelang vorher in bis-zu-3-stunden-gesprächen genau kennen und einschätzen lernen durften.
Aber wir nähren hier eine kultur der invasiven kontrolle, der angst, unsicherheit, des verantwortung-abgebens an vorwiegend alte, studierte männer. männer die in einem männlichen leistungssystem die unibank gedrückt haben, unter noch älteren männern unter anderem das körper-aufschneiden gelernt haben und eine bestimmte art zu denken reproduzieren.

Ich verabschiede mich, ich sehe nicht ein, mich persönlich zu verheizen, um gegen diese selbstherrlichen, alten, verkrusteten strukturen die hufe in den sand zu stemmen.
Sagt mir bescheid wenn’s noch mal besser wird – bitte – dann bin ich bereit, mich wieder einzubringen…

Es tut mir leid um alle die jungen kolleginnen, die wir an unserem „älteren wissen“, zb meiner erfahrung aus 15 außerklinischen berufsjahren und um die hundert hausgeburten, nicht mehr im praktischen teilhaben lassen können.
Euch sei gesagt:
danke, dass ihr euch traut. Seid laut und wütend, holt euch so viel altes weiblich-denkendes wissen wieder, um die macht des vertrauens und die tiefe frauenkraft – und lernt eure intuition kennen!
Wir frauen sind gemacht zum gebären, alles wissen ist schon da, in den guten büchern, arbeiten und artikeln – und in euch selbst – traut EUCH! Und den frauen, und den kindern. Das vertrauen, diese natürliche urkraft und das tiefe wissen, an das wir als frauen angebunden sind, führt euch. Lasst euch nicht von der angst der männer leiten.

lest michel odent und den rest aus den 1970’ern, da waren wir schon viel weiter…

tief verbundene grüße –
ich bin dann mal weg…
;-))

eure
andrea ella ursula breimann
www.hausgeburt-jaSicher.de
ella@hebamme-otterberg.de

Schwangeren – Flashmob

Hebammenprotest auf Facebook

 

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Hebammenverband

 

„Die Kampagne des Deutschen Hebammenverbandes e.V. möchte zeigen, was Hebammen alles schaffen, wo es an Hebammen bereits fehlt und was das für Frauen bedeutet, wo es hakt, von der Bezahlung bis zu den Arbeitsbedingungen, und was sich politisch ändern muss. Denn: Bei jeder Geburt ist eine Hebamme dabei.“

 

http://www.hebammenverband.de

 

 

Demo: „Zappenduster!“

 

http://www.hebammenfuerdeutschland.de/news-reader/items/demo-zappenduster