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Trauma

… hat viele gesichter.

 

auslöser & reaktion sind subjektiv traumatisch. was den einen zutiefst erschreckt, kann jemand anderes gut wegstecken.

 

meist ist allein die anerkennung und bestätigung einer verletzung (durch fachleute umso mehr) ein guter teil heilung.

 

 

 

was wir konkret tun können

  • vorangegangene geburten anzuschauen:  was ist dir/ euch(!!) da wodurch passiert?  ohne schuld zuzuteilen geht es darum, konkret zu schauen was wie lief & ob es eventuelle alternativen hätte geben können.das kann helfen zu verstehen, um sich & den anderen akteuren zu verzeihen – damit in frieden zu kommen & das ereignis zu heilen.

 

  • die möglichkeiten, selbstbestimmt zu gebären anschauen. das hilft aus der ohnmacht zu kommen. für’s nächste mal die verantwortung & entscheidungsgewalt – soweit möglich (das können wir klären – & auch welchen wichtigen job der mann dabei hat…) – zu dir zu nehmen & maximal möglich für dich/ euch zu sorgen…

 

  • hierzu systemisch mit dem zugrunde liegenden thema arbeiten. oft werden muster (z.b. opfer-sein, ohnmacht) von oma zu mutter zu tochter & immer weiter gereicht, bis eine es wagt anzuschauen, durchbricht & heilt, was es da zu heilen gibt & sich ihre kraft zurücknimmt. dies bedeutet nicht mehr kampf, sondern in deiner mitte, deiner würde zu sein schützt dich.

 

  • körperlich: an deiner dammnarbe z.b. tatsächlich körperlich arbeiten.

 

 

oft sind es bestimmte themenkomplexe, auf die wir reagieren (taubheit/ nix spüren oder retraumatisiert „einfrieren“).

 

wenn ein thema getriggert wird („trigger“, engl. „auslöser“) wird diese kerbe immer tiefer geschnitzt. dort spürst du entweder nichts mehr/ taubheit oder eine überreaktion in einer heftigkeit, die die umgebung oft erstaunt – die sich aber für dich selbst klar adäquat anfühlt: etwas berührt deine wunde stelle: dort berührt zu werden macht heftig „autsch“ wo andere nix haben…

 

 

es gibt unterschiedliche körperliche anzeichen, es gibt „blinde flecken“ in deiner erinnerung, & es gibt (zunächst) unerklärliche ausweichhandlungen:  der körper hat ein zellgedächtnis. wirst du mit einer ähnlichen situation wie der traumatischen konfrontiert, kannst du das „vor dir selbst versteckte“ nicht mehr wegdrücken & es „erwischt“ dich wieder neu.

 

 

tatsächlich werden die areale im hirn, welche die erinnerung speichern, wie zb. ein abszess abgekapselt – die neuronalen verbindungen werden gekappt, das thema so wenig wie möglich berührt. passiert dir aber etwas ähnliches – wie zb nach sexueller gewalterfahrung eine erneute ohnmächtige situation im zusammenhang mit deinem intimbereich (zb eine geburt, bei der das fachpersonal ohne aufklärung/ mit zuwenig zeit/ gegen deinen willen etwas tut)  ist der auslöser/ trigger da & das thema KANN dir plötzlich „um die ohren fliegen“….

 

so… – aber was nun tun!!?

 

es führt kein weg dran vorbei: das „ding“ ist da. es ist passiert. du kannst versuchen, für immer alle ohnmachtssituationen zu vermeiden (bei einer geburt schwierig).

aber der heilende weg ist: diese superunangenehme geschichte in sehr geborgenem und abgesicherten rahmen kontrolliert anzuschauen und dabei gleichzeitig das körpergedächtnis neu zu informieren. die nervenbahnen werden neu informiert.

es gibt dafür zb die „schossraumarbeit“ nach tatjana bach, die ich im original ab 2018 anbiete. hier: https://www.schoss-raum.de/  ein erster eindruck.

fachfrau: „ja, du hast recht, das war heftig. da & da hättest du gefragt/ informiert werden können/ müssen“ heilsam. aber es klärt sich auch evtl in andere richtung manche lähmende unsicherheit: war es wirklich nötig?

„ja – das sieht hier in der alten akte deiner geburt so aus als ob es tatsächlich um die wurst ging“… und auch das erleichtert oft ungemein.

 

 

was möchtest/ brauchst DU?? das rauszufinden kann ich dir vielleicht helfen. ein anfang.

mit deiner wahrnehmung/ präsenz/ deinen gefühlen als seismograph auf den grund dessen gehen, was dich bewogen hat diesen text zu lesen…? du bestimmst tempo & was wir tun. ich werde nur fragen & vorschlagen, den weg findest DU